Das Autoresolution Plugin in der Dreambox

Vorwort:
Auf der Suche nach Perfektion in Sachen Bildqualität hab ich mich in den verschiedensten Foren eingelesen.
Mein Ergebniss sowie mein erlesenes möchte ich euch nun kund tun.Die Bildqualität wird in vielen Foren sehr intensiv diskutiert und auch kritisiert.
Auf der Suche nach Erleuchtung habe ich festgestellt das es verschiedenste Plugins gibt mit denen man eine Menge Möglichkeiten der Optimierung hat.

Hier nun zu meinem Bericht
Erklärung zum Autoresolution Plugin:
Wer mit der Bildqualität nicht zufrieden ist hat die Möglichkeit die Skalierung und den DeInterlacer zu Testzwecken komplett dem Fernseher bzw. dem Ausgabegerät zu überlassen.
Hier für gibt es das Autoresolution PlugIn für die Dream Box.
Mit diesem kann man für jede Eingabe das gewünschte Ausgabe Format einstellen.
Das heist: Eingabe Format gleicht dem Ausgabe Format -> = SD wird in SD ausgegeben -> = 720p in 720p.
Sind diese Einstellungen (1:1) vollbracht schleift die Dreambox das Fernsehsignal durch ohne etwas am Bild zu verändern.
Auch der DeInterlacer wird auf diese Art komplett ausgeschaltet.
Diese Arbeiten werden nun vom Ausgabegerät übernommen.
Sollte sich das Bild jetzt nicht verbesset haben,
so so liegt es mit sicherheit mal nicht an der Dream Box.

Wer immer noch nicht zufrieden ist:
Wie bereits geschrieben:
Wenn das Eingabe-Format gleich dem Ausgabe-Format ist -> = SD wird in SD ausgegeben -> = 720p in 720p, wird von der Dreambox aus nichts mehr am Bild verändert.
Um das Bild dennoch zu verbessern sollte man über die Optimierungsmöglichkeiten am Ausgabegerät nachdenken.
Oft hat man am Fernseher ebenfalls sehr viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten z.B. zur Artefaktreduzierung oder ähnlichem.

DeInterlacer:
Mit den neuen Treibern gibt es evtl. auch kleine Veränderungen am DeInterlacer.
Wenn das Eingangsformat ungleich dem Ausgabeformat ist, kann der DeInterlacer nicht komplett ausgeschaltet werden (auch wenn das vorher so schien).
Statt „Off“ gibt es jetzt die Funktion „Bob“.
Es handelt sich dabei um exakt das gleiche, lediglich der Name wurde geändert.
Wer den DeInterlacer komplett ausschalten möchte, kann dies wie im Abschnitt über diesem (Autoresolution) beschrieben machen.

Videoenhancement:
Mit Videoenhancement kann man direkt in die Arbeiten des Scalers und der Bildausgabe der Dreambox eingreifen.
Spätestens mit diesem PlugIn sollte man das beste aus dem Bild herausholen, was möglich ist.
Fazit
Ein gutes Rezept zur optimalen Bildqualität ist es die Signale der Box vom Fernseher optimieren zu lassen.
Das Bild hängt sehr stark vom Ausgabegerät ab und sollte auf genau dieses optimiert werden.
Ich hab hier nur mal zusammengefasst weche Arten es der Bildoptimierung gibt.
Mit den neusten Treibern leistet der Scaler und DeInterlacer der Dreambox richtig gute Dienste, so dass es in der Regel ausreicht,
das sd Bild in 1080i auszugeben.
Allerdings kann ich nur empfehlen 720p Sendungen mit Hilfe des Autoresolution PlugIns auch in 720p auszugeben.
Die Frage welche sich stellt ist wieso man die Bildoptimierung eher dem Fernseher überlassen sollte?
Flachbildfernseher sind jederzeit bestrebt, das Bild so gut wie möglich darzustellen. Sie greifen dank logisch aufgebauten Berechnungsalgorhythmen in Echtzeit in die Bildberechnung ein und ändern vom einen auf den anderen Moment ihre Taktik, wenn sie der Meinung sind, dies tun zu müssen.
Wenn wir bei den Geräten (Dreambox und Fernseher) die Bildoptimierung überlassen haben wir nun ein Problem:

Beide Geräte können sich nicht miteinander absprechen.
Die Dreambox handelt nach ihrem Verfahren, der Fernseher nach seinem.
Das heißt, was die Dreambox verändert, muss dem Fernseher noch lange nicht Gefallen.
Der Fernseher wird wieder nachrechnen und was die Dreambox „versaut“ hat, kann der Fernseher nicht mehr ausgleichen, da er nicht über das Originalmaterial verfügt. Das Ergebis aus diesem Tauziehen ist meist ein übles und verwaschenes Bild, was besonders bei SD-Material auffällig wird. Kommt noch ein Kameraschwenk hinzu, wird man sich meist wieder den scharfen Röhrenfernseher zurückwünschen.

Daher überlassen wir am besten dem letzten Glied in der Kette die Bildbearbeitung und dies ist der Fernseher.
Er besitzt Hardwarekomponenten für die Bildbearbeitung, die perfekt auf die einzelnen Bauteile des Fernsehers bestimmt und abgestimmt wurden. Die Dreambox kann im Gegensatz zur Fernseherhardware beispielsweise nicht wissen, wie z.B. das Panel in gewissen Bildsituationen reagiert.
Die Hardware des Fernsehers weis dies hingegen schon und reagiert dementsprechend.

Wie geht geht es nun das der Fernseher die unbearbeiteten Signale zugespielt bekommt:
Alle HDTV-SetTopBoxen haben einen Haken. Sie können nur in einer festen Auflösung betrieben werden und nicht onthefly auf die Auflösung des jeweiligen Sender umswitchen. Warum? Weil die Otto-Normal-Verbraucher dem Hersteller aufgrund der Umschaltzeiten auf’s Dach steigen würden. Auflösug verändern bei HDMI bedeutet Verbindung trennen, Auflösung umschalten, neue Verbindungsverhandlung, Handshake und Senden. Das nimmt Zeit in Anspruch und die Umschaltzeit verlängert sich dadurch.

Beim Einrichtungsassistenten der SetTopBox muss der Benutzer immer die Auflösung einstellen, die am ehesten seines Fernsehers entspricht.
Bei HD-ready-Geräten wird er einstellen: 720p
Bei FullHD-Geräten: 1080i (eigentlich 1080p aber da diesse Auflösung im DVB-Standard nicht verwendet wird, ist das Maximale 1080i, was man einstellen kann).
Diese festgelegte Auflösung (720p oder 1080i) wird nun IMMER ausgegeben, egal welcher Sender reinkommt. Schalten wir z.B. auf Pro.Sieben ist die eigentliche Auflösung des Senders 576i (PAL, 576 Zeilen, Halbbildverfahren). Hier haben wir nun schon das erste Problem. Die Dreambox wird 576i in 720p oder 1080i umrechnen, was schon den ersten Eingriff in das Bild darstellen wird. Nun schaltet der FullHD-Besitzer auf „Das Erste HD“ (720 Zeilen, Vollbildverfahren). Die Dreambox wird in 1080i hochrechnen, beim HD-ready-Besitzer wird hingegen nichts geschehen. Nun auf „Astra Demo HD“ (1080 Zeilen, Halbbilder). Beim FullHD-Besitzer passiert nichts, beim HD-ready-Besitzer wird in 720p runterskaliert.
Um auch nur das auf dem DVI-Port auszuspucken, was auch wirklich reinkommt, müsste man nun jedes Mal das Menü der Dreambox aufrufen und die AV-Einstellungen denen des Senders anpassen. Doch wer hat dazu schon Lust?
Um dies automatisch erledigen zu lassen, gibt es das sogenannte „Autoresolution“-Plugin, welches dieses automatisch erledigt.
Es liest den TS-Stream aus, erkennt die Parameter und schaltet die Hardware der Dreambox in den Modus, den man zuvor für diese Situation im Menü des Autoresolution-Plugin konfiguriert hat.
Die einzelnen Einstellungen zum Plugin:
Enable Autoresolution: ja
Aktiviert das Plugin.

SD 25/50HZ Interlace Mode: default
PAL-Fernsehen. 25 Vollbilder / 50 Halbbilder. Default = Standard. Es wird also die Einstellung gewählt, die wir zuvor als Standard in den AV-Einstellungen gewählt haben und dies war 576i. Passt also.
SD 30/60HZ Interlace Mode: 480i
NTSC-Fernsehen (z.B. amerikanische Sender). 30 Vollbilder / 60 Halbbilder. Es wird also in 480i umgeschaltet.

SD 25/50HZ Progressive Mode: 576p
Vollbildverfahren gibt es nicht im Fernsehen. Hier stelen wir trotzdem 576p ein. Warum? Weil wir vielleicht mal ein DVD-Laufwerk an die Dreambox anschließen und somit DVD’s im Progressive-Mode wiedergeben wollen.

SD 30/60HZ Progressive Mode: 480p
Das gleiche wie oben drüber nur in NTSC-Norm für amerikanische DVDs.

HD Interlace Mode: 1080i
„Interlace Mode“ bedeutet ja Halbbildverfahren und das gibt es bei HD nur bei FullHD-Sendern also 1080i.
HD Progressive Mode: 720p
„Progressive Mode“ bedeutet ja Vollbildverfahren und das gibt es bei HD nur bei 720 Zeilen. Also 720p.

Enable 720p24 Mode: 720p24

Eigentlich eine sinnfreie Einstellung. 24 Vollbilder bei 720 Zeilen werden vielleicht mal von den ÖRs gesendet. 24p ist eigentlich BlueRay aber BlueRay hat immer 1080p. Daher eigentlich sinnfrei… Lassen wir es halt so ausgeben, wie es vielleicht einmal reinkommt…

Enable 1080p24 Mode: 1080p24

Wird vielleicht mal gesendet aber diese Einstellung ist für das Wiedergeben von BlueRays über die Dreambox wichtig, wenn dies denn einmal funktionieren sollte.
Enable 1080p25 Mode: 1080p25
Eine ebenfalls sinnfreie Situation aber stellen wir es so einmal ein.
Enable 1080p30 Mode: 1080p30
Die sinnfreie Version von oben nur im Ami-Standard.
Show info screen: ja
Blendet beim Programmwechsel in einem kleinen Kasten ein, welche Parameter der Sender hat. Geschmackssache. Wer es nicht sehen will, benutzt „nein“.
Delay x seconds after service startet: 1 Sekunde
Dauer in Sekunden nach denen der Infokasten nach dem Senderwechsel verschwinden soll.

Running in testmode: nein


Deinterlacer mode for interlaced content: auto

Schaltet den „Halbbildbefreier“ bei Halbbildverfahren ein. Lassen wir aber auf „Auto“. Dies ist eigentlich Geschmackssache. Bei nahem Sitzen vor dem Fernseher sieht man unschöne Treppchen, dafür sieht es von der Couch gestochen scharf aus, wenn wir es auslassen. Wer näher am Fernseher sitzt, sollte es auf „auto“ stellen. Bei horizontalen Kameraschwenks können Bilddetails unscharf werden. Ich persönlich habs auf „auto“. Meinen Fernseher beeinträchtigt es nicht. Muss man aber ausprobieren.

Deinterlacer mode for progressive content: auto

Man könnte auf Anhieb denken, das dies eine sinnfreie Einstellung ist, da ja Vollbilder nicht in Vollbilder umgerechnet werden müssten.
Aber man vergisst dabei, dass es auch 24p und 30p gibt die in 25p umgerechnet werden wollen.
Vielleicht am besten auf „Auto“ lassen oder herumexperimentieren.
So leute, drückt auf „ok“ und schaltet mal ein bischen zwischen HD- und SD-Sendern hin und her. Die Einstellungen werden jedoch erst übernommen, wenn das erste mal die Auflösung automatisch gewechselt wird. Nun solltet ihr nach dem Umschalten in eine andere Auflösung, wenn ihr sinnvolle Einstellungen an eurem Fernseher gewählt habt von eurer Couch aus ein gestochen scharfes und natürliches Bild erhalten.
Wer den Deinterlacer unbedingt braucht, weil ihn die Treppchen stören, wenn er direkt vor dem Fernseher steht, der lasse sich eins sagen:
Wichtig ist, dass sich das Bild auf der Couch zu einem scharfen Bild zusammensetzt. Dabei ist es unerheblich, wie morsch das Bild aussieht, wenn man direkt an der Glotze steht.
Ein Weichgezeichnetes Bild ist nur im Ausstellungsraum bei MediaMarkt und Co. wichtig.
Was schon von nahem Weich aussieht, erscheint von der Couch aus unscharf!
Bild: Screener zum Plugin:
Viel Spaß & Erleuchtung mit diesen Einstellungen.


Gruß Beam

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